Pflege zuhause
Pflege Zuhause

Ihr Zuhause ist der Ort, an dem Sie sich am wohlsten fühlen. Hier haben Sie die freundliche Nachbarschaft, Ihre Kaffeekränzchen oder Skat-Runden, die vertrauten Wege und eine Heimat. Sie möchten zu Hause wohnen bleiben und dort gepflegt und versorgt werden. Das können wir gut verstehen – und packen mit an, damit das auch so lange bleibt, wie Sie es wünschen! Dabei unterstützen Sie die Kolleginnen und Kollegen aus der Ambulanten Pflege in Ihrer Nähe. Denn Sie und Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt unseres Tuns.

Diese Unterstützung kann ganz unterschiedlich aussehen und reicht von der kleinen Hilfe im Haushalt, der Verhinderungspflege bis hin zur anspruchsvollen pflegerischen Versorgung.
Wenn es dem kranken Menschen ein Anliegen ist, bis zuletzt zu Hause wohnen zu bleiben, dann sind wir ebenfalls an seiner Seite. In enger Abstimmung mit dem oder der Betroffenen und den Angehörigen gestalten wir die letzte Lebensphase nach individuellen Wünschen behutsam und in Würde.

Das leisten wir für Sie im Einzelnen

Wäsche, Kleidung, Wohnung – wir unterstützen Sie je nach Bedarf: beim Einkaufen und Kochen, dem Wohnungsputz und der Wäsche.

Vielfältige Unterstützung bieten wir bei den vielen kleinen Dingen des Alltags: Wir begleiten bei Arztbesuchen, vermitteln einen Hausnotruf, Fußpflegebehandlungen oder Friseurbesuche, stellen Kontakt zu unseren Tagespflegen, Pflegewohngemeinschaften oder Seniorenzentren her.

  • Konkrete Anleitung und Unterstützung im Alltag für Betreute und pflegende Angehörige
  • Hilfe beim Essen
  • Körper- und Intimpflege
  • Prophylaxen aller Art
  • Mobilisation
  • Lagerung
  • Inkontinenzversorgung
  • Allgemeine Krankenbeobachtung
  • Medikamentengabe (Tabletten, Augentropfen)
  • moderne Wundversorgung und Verbandswechsel
  • Injektionsgabe
  • Infusionsüberwachung oder Infusionstherapien (Portversorgung)
  • Sonden- und Katheterpflege
  • Blutdruck- und Blutzuckermessungen/Injektionen
  • An- und Auskleiden der Antithrombose-Strümpfe
  • Stoma-Versorgung
  • Nachsorge nach ambulanten Operationen und Klinikaufenthalten
Kosten

Das, was möglich ist, rechnen wir als Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse bzw. bei der Behandlungspflege mit der Krankenkasse ab. Bei Eigenbeteiligungen oder falls Sie mehr Leistungen wünschen, reden wir offen miteinander und klären die Kosten transparent.

Sie möchten wissen, was Ihnen als Pflegebedürftiger oder pflegender Angehöriger seitens der Kassen zusteht? Unsere Pflegeberatung und Ihre Ansprechpartner:innen in den Diakoniestationen begleiten Sie bei der individuellen Planung und Organisation der Pflege zu Hause. Lassen Sie uns dazu sehr gerne ins Gespräch kommen!

Kontakt zu Ihrer Diakoniestation

Auf der Schanze 3
33647 Bielefeld
Telefon:  0521 94239-265
E-Mail: zahra.yildiz.jelani@diakonie-guetersloh.de

Milanweg 29
33335 Gütersloh-Friedrichsdorf
Telefon: 05209 91666-2140
E-Mail: Gabriela.Kuchorz@diakonie-guetersloh.de

Kirchstraße 10a
33330 Gütersloh
Telefon: 05241 9867-2120
E-Mail: Lisa.Marie.Brei@diakonie-guetersloh.de

Isselhorster Kirchplatz 13
33334 Gütersloh
Telefon: 05241 6336
E-Mail: alexander.eusterhus@diakonie-guetersloh.de

Oelder Straße 26a
33378 Rheda-Wiedenbrück
Telefon: 05242 93117-2130
E-Mail: anna.derkon@diakonie-guetersloh.de

Holter Str. 230
33758 Schloß Holte-Stukenbrock
Telefon: 05207 95777 2150
E-Mail: beate.niendorf@diakonie-guetersloh.de

Rheinallee 45b
33689 Bielefeld
Telefon: 0521 94 23 9-480
E-Mail: zahra.yildiz.jelani@diakonie-guetersloh.de

Tulpenweg 60
33659 Bielefeld
Telefon: 05209 9196005
E-Mail: arzu.alkis@diakonie-bielefeld.de

Pflegekonzept

Unser Pflegekonzept ist das Strukturmodell. Das Strukturmodell ist ein wissenschaftsbasiertes und personenzentriertes System, um die Pflegedokumentation in der ambulanten, teilstationären und stationären Langzeitpflege sowie der Kurzzeitpflege zu führen. Das Strukturmodell gibt einen Rahmen vor, innerhalb dessen jede Einrichtung ihre eigene Dokumentation ausgestaltet.

„Die Strukturierte Informationssammlung ist das erste Element des Strukturmodells und ein neues Konzept zum Einstieg in einen vierstufigen Pflegeprozess. Sie ermöglicht, dass eine konsequent an den individuellen Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person orientierte Maßnahmenplanung erfolgen kann. Die Strukturierte Informationssammlung erfolgt in der Regel im Rahmen eines Erst-oder Aufnahmegesprächs im Dialog zwischen pflegebedürftiger Person und Pflegefachkraft. Es werden fachliche Einschätzungen zur individuellen Pflegesituation in sechs Themenfeldern vorgenommen:

  1. Kognition und Kommunikation
  2. Mobilität und Bewegung
  3. Krankheitsbezogene Anforderungen und Belastungen
  4. Selbstversorgung
  5. Leben in sozialen Beziehungen
  6. Haushaltsführung

Diese Themenfelder nehmen bewusst Bezug auf die Module des Neuen Begutachtungsassements (NBA). Im Rahmen des Pflegeprozesses muss jedoch durch die Pflegefachkraft eine breitere Perspektive eingenommen werden. Für den ambulanten Sektor wurde die Thematik "Haushaltsführung" als sechste pflegerelevante Kategorie hinzugenommen und für den stationären Sektor die Thematik "Wohnen / Häuslichkeit". Durch die fachliche Einschätzung der Pflegefachkraft werden zusätzlich in einer speziellen Matrix die jeweiligen Pflegerisiken im Zusammenhang mit den Themenfeldern wie Sturz mit Bewegung/ Mobilität ermittelt. Im Anschluss daran kann – auf Grundlage der SIS (einschließlich der Matrix zur Risikoeinschätzung) – der Handlungsbedarf in der Maßnahmenplanung dokumentiert werden. Der fachlich begründeten Entscheidung zum Umgang mit individuellen Versorgungssituationen wird somit Raum gegeben.“1

Bundesgesundheitsministerium (2016): Strukturierte Informationssammlung (SIS) als Element des Strukturmodells

Pflegeleitbild

Wir pflegen nach christlichen Werten. Dieses Pflegeleitbild hat für uns folgende Bedeutung:

  • Jede Klientin und jeder Klient steht mit ihren/seinen individuellen und elementaren Bedürfnissen im Mittelpunkt, dabei berücksichtigen wir die Konfession und Kultur.
  • Wir nehmen jeden Klienten und jede Klientin mit der eigenen Identität sowie Lebensgeschichte und –erfahrung wahr. Unser Handeln orientiert sich an deren ganz persönlichen Gefühlen, Wünschen, Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten.
  • Wir handeln menschlich und professionell.
  • Wir arbeiten vernetzt mit anderen Berufsgruppen und streben eine optimale pflegerische, psychische, psychosoziale, rehabilitative und medizinische Versorgung an.
  • Die Qualitätssicherung- und Weiterentwicklung sehen wir als festen Bestandteil der pflegerischen und pflegeorganisatorischen Arbeit an, die es kontinuierlich zu verbessern gilt.
  • Klienten und ihre Angehörigen haben Fähigkeiten und Möglichkeiten den Pflegeprozess aktiv zu unterstützen und mitzugestalten. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, diese zu entdecken und zu fördern.
  • Die Fähigkeiten und Stärken unseres Pflegepersonals werden laufend durch gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildung gefördert.